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Was ver­än­dert sich nach einer Ober­lid­s­traf­fung wirk­lich?  

Sven­ja und Vera Lei­ser geben Ein­blick – ein­mal sechs Wochen nach dem Ein­griff, ein­mal vier Jah­re später.

Zwei Frau­en. Zwei unter­schied­li­che Lebens­pha­sen. Eine Behand­lung – und zwei Per­spek­ti­ven, die zei­gen, wie sub­til, aber gleich­zei­tig wir­kungs­voll eine Ober­lid­s­traf­fung sein kann.

Sven­ja war 48 Jah­re alt, als sie sich bei Docu­re in Ber­lin-Char­lot­ten­burg für den Ein­griff ent­schied. Vera Lei­ser war 64. Bei­de kamen mit unter­schied­li­chen Aus­gangs­si­tua­tio­nen und Erwar­tun­gen – und spre­chen heu­te über einen ähn­li­chen Effekt: Sie füh­len sich fri­scher, offe­ner und wie­der mehr im Ein­klang mit ihrem Spiegelbild.

Sechs Wochen nach der OP: Sven­jas ers­te Erfahrungen

Sven­ja sitzt zur Sechs-Wochen-Kon­trol­le bei Frau Dr. Annett Klein­schmidt. Was sie beschreibt, über­rascht vie­le Pati­en­tin­nen vor dem Ein­griff: Die Schmer­zen waren deut­lich gerin­ger als erwartet.

„Ich habe dar­über gestaunt, dass ich kei­ne Schmer­zen hat­te“, erzählt sie im Gespräch. Am Abend der Ope­ra­ti­on nahm sie eine Schmerz­ta­blet­te – danach war­te­te sie fast dar­auf, dass die Schmer­zen ein­set­zen wür­den. Doch die­ser Moment blieb aus.

Was sie statt­des­sen wahr­nahm, war vor allem das Bedürf­nis, die Augen zwi­schen­durch immer wie­der kurz zu schlie­ßen und ihnen Ruhe zu geben.

Genau das beschreibt auch Frau Dr. Klein­schmidt als typi­schen Ver­lauf nach einer Ober­lid­s­traf­fung. Die Augen­par­tie ist sen­si­bel, gleich­zei­tig gehört die Ble­phar­oplas­tik zu den ver­gleichs­wei­se scho­nen­den chir­ur­gi­schen Eingriffen.

„Man ist voll­kom­men gesell­schafts­fä­hig, aber man merkt anfangs  noch, dass es mal zieht“, erklärt sie im Gespräch. „Das ist völ­lig nor­mal, weil Nar­ben bis zu zwei Jah­re arbeiten.“

Ein wich­ti­ger Punkt, den vie­le Pati­en­tin­nen unter­schät­zen: Das fina­le Ergeb­nis einer Ober­lid­s­traf­fung zeigt sich nicht nach weni­gen Wochen. Die Hei­lung ent­wi­ckelt sich über Mona­te wei­ter – auch wenn man im All­tag längst wie­der voll­kom­men ein­satz­fä­hig ist.

Der Aha-Effekt nach drei Wochen

Schon weni­ge Wochen nach dem Ein­griff bemerk­te Sven­ja eine deut­li­che Veränderung.

„Nach drei Wochen hat­te ich wirk­lich schon den Aha-Effekt“, erzählt sie. „Ganz deutlich.“

Beson­ders über­rascht habe sie, wie stark die Augen­par­tie die gesam­te Aus­strah­lung eines Gesichts beeinflusst.

„Unglaub­lich, was das aus­macht – die Augen“, beschreibt sie. „Ich ler­ne immer wie­der neue Leu­te ken­nen und wur­de deut­lich jün­ger geschätzt.“

Dabei ging es ihr nie dar­um, anders aus­zu­se­hen. Viel­mehr beschreibt sie das Gefühl, wie­der fri­scher, offe­ner und wacher zu wirken.

Vier Jah­re spä­ter: Was Vera Lei­ser heu­te sagt

Vera Lei­ser blickt inzwi­schen mit vier Jah­ren Abstand auf ihre Ober­lid­s­traf­fung zurück. Gera­de die­ser lang­fris­ti­ge Blick macht ihre Erfah­rung beson­ders interessant.

„Mit all mei­nen Fal­ten und Alte­rungs­er­schei­nun­gen konn­te ich gut leben“, erzählt sie. „Aber die Augen – die habe ich mir seit frü­hes­ter Jugend immer geschminkt.“

Nach der Ope­ra­ti­on habe sie gemerkt, dass ihre Augen­par­tie auch unge­schminkt wie­der fri­scher wirkte.

Beson­ders wich­tig sei für sie außer­dem das Ver­trau­en in die behan­deln­de Ärz­tin gewe­sen. Vera beschreibt sich selbst als Angst­pa­ti­en­tin – umso ent­schei­den­der sei die Wahl der Ope­ra­teu­rin gewesen.

„Ein guter Ope­ra­teur ist das A und O bei jeder Ope­ra­ti­on“, sagt sie direkt.

Kei­ne Ver­än­de­rung der Per­sön­lich­keit – son­dern Fri­sche und Ausdruck

Gera­de dar­in liegt häu­fig die Beson­der­heit einer gelun­ge­nen Ober­lid­s­traf­fung: Das Gesicht wirkt nicht ope­riert oder ver­än­dert. Viel­mehr ent­steht häu­fig der Ein­druck von mehr Wach­heit, Fri­sche und Offenheit.

Sowohl Sven­ja als auch Vera Lei­ser beschrei­ben im Gespräch kei­ne radi­ka­le Ver­än­de­rung – son­dern viel­mehr das Gefühl, wie­der mehr mit ihrem eige­nen Aus­druck im Ein­klang zu sein.

Was eine Ober­lid­s­traf­fung bei Docu­re bedeutet

Frau Dr. Klein­schmidt führt Ober­lid­s­traf­fun­gen bei Docu­re in Ber­lin-Char­lot­ten­burg mit einem kla­ren Anspruch durch: Die natür­li­che Aus­strah­lung der Pati­en­tin­nen soll erhal­ten bleiben.

Dafür wer­den Haut­über­schuss, Lid­span­nung, Ana­to­mie und Mimik indi­vi­du­ell ana­ly­siert. Gleich­zei­tig gehört auch die Beglei­tung der Hei­lungs­pha­se zum Behand­lungs­kon­zept – mit rea­lis­ti­schen Infor­ma­tio­nen dar­über, was Pati­en­tin­nen in wel­chem Zeit­raum erwartet.

Sechs Wochen nach dem Ein­griff ist man meist wie­der voll­stän­dig im All­tag ange­kom­men.  

Das end­gül­ti­ge Ergeb­nis ent­wi­ckelt sich jedoch über vie­le Mona­te weiter.

Und genau die­sen Pro­zess beschrei­ben Sven­ja und Vera Lei­ser in ihren Erfah­run­gen: kei­ne radi­ka­le Ver­än­de­rung – son­dern ein sub­ti­ler, aber spür­ba­rer Unter­schied im eige­nen Ausdruck.

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