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Häu­fi­ge Fra­gen zur Bruststraffung

Was ist der Unter­schied zwi­schen einer Brust­straf­fung und einer Brustvergrößerung?

Eine Brust­straf­fung dient dazu, erschlaff­tes Gewe­be zu repo­si­tio­nie­ren und die Brust wie­der in eine fes­te, jugend­li­che Form zu brin­gen. Dabei wird die Brust ange­ho­ben und das vor­han­de­ne Gewe­be neu ver­teilt, um ein har­mo­ni­sches Dekol­le­té zu erzie­len. Eine Brust­ver­grö­ße­rung hin­ge­gen ver­folgt das Ziel, das Volu­men der Brust zu erhö­hen – ent­we­der durch Implan­ta­te oder Eigen­fett. Wäh­rend bei der Straf­fung das Augen­merk auf der Kor­rek­tur der Form liegt, steht bei der Ver­grö­ße­rung die Form und Grö­ße im Vor­der­grund. Häu­fig kön­nen bei­de Ein­grif­fe kom­bi­niert wer­den, wenn sowohl Straf­fung als auch mehr Volu­men gewünscht sind. Bei der Straf­fung bleibt die Körb­chen­grö­ße oft ähn­lich, bei der Ver­grö­ße­rung ver­än­dert sie sich je nach vor­he­ri­ger Bespre­chung und OP-Pla­nung. Somit unter­schei­den sich die bei­den Ver­fah­ren in Indi­ka­ti­on, Tech­nik und Ergebnis.

Bin ich eine geeig­ne­te Kan­di­da­tin für eine Bruststraffung?

Eine Brust­straf­fung ist beson­ders geeig­net, wenn das Brust­ge­we­be abge­sun­ken ist und die Brust­war­ze zu tief sitzt. Häu­fig betrifft dies Frau­en nach Schwan­ger­schaf­ten, Still­zei­ten oder durch alters­be­ding­tes Nach­las­sen des Bin­de­ge­we­bes. Auch ein gro­ßer Gewichts­ver­lust kann zu erschlaff­tem Gewe­be füh­ren, das eine Straf­fung erfor­der­lich macht. Geeig­net sind vor allem Pati­en­tin­nen mit aus­rei­chen­dem Brust­vo­lu­men, meist ab einem gro­ßen B-Cup. Wich­tig ist, dass die gesund­heit­li­che Grund­si­tua­ti­on sta­bil ist und kei­ne gra­vie­ren­den Risi­ko­fak­to­ren vor­lie­gen. Ein ent­schei­den­des Kri­te­ri­um ist auch die Erwar­tungs­hal­tung: Die Straf­fung ver­bes­sert die Form, ver­än­dert aber das Volu­men nur begrenzt. Daher wird vor­ab ein aus­führ­li­ches Bera­tungs­ge­spräch durch­ge­führt, um die pas­sen­de Metho­de festzulegen.

Wel­che Metho­den der Brust­straf­fung gibt es?

Zu den gän­gi­gen Metho­den gehört die Hall-Find­lay-Metho­de, bei der das Volu­men in die obe­ren Qua­dran­ten ver­la­gert und die Brust­war­ze neu posi­tio­niert wird. Die­se Tech­nik erzeugt eine beson­ders natür­li­che Brust­form und wird häu­fig ambu­lant durch­ge­führt. Bei Pati­en­tin­nen mit stark erschlaff­tem Gewe­be kann eine Kom­bi­na­ti­on mit einer Mus­kel­span­ge nach Graf Biggs sinn­voll sein, die zusätz­li­che mus­ku­lä­re Sta­bi­li­tät ver­leiht. Auch Straf­fun­gen in Kom­bi­na­ti­on mit Implan­ta­ten – oft als „inne­rer BH“ bezeich­net – wer­den ange­wen­det, wenn das Gewe­be schwach ist und zusätz­lich Volu­men gewünscht wird. Eine T-för­mi­ge Straf­fung kommt bei Kor­rek­tu­ren nach Implan­tat­wech­seln oder star­kem Haut­über­schuss zum Ein­satz. Jede Metho­de wird indi­vi­du­ell auf die Aus­gangs­si­tua­ti­on und die Wün­sche der Pati­en­tin ange­passt. So kann sowohl eine rein form­ge­ben­de Straf­fung als auch eine Kom­bi­na­ti­on mit Ver­grö­ße­rung oder Ver­klei­ne­rung erfolgen.

Wie läuft die Ope­ra­ti­on typi­scher­wei­se ab?

Vor dem Ein­griff erfolgt ein aus­führ­li­ches Bera­tungs­ge­spräch mit Pla­nung der gewünsch­ten Brust­form. Am Ope­ra­ti­ons­tag wird die Pati­en­tin in Voll­nar­ko­se ver­setzt, da der Ein­griff meh­re­re Stun­den dau­ert. Zunächst mar­kiert die Chir­ur­gin die Schnit­te, über die Haut und Gewe­be neu posi­tio­niert wer­den. Anschlie­ßend wird die Brust­war­ze nach oben ver­la­gert und das Gewe­be so model­liert, dass die Brust wie­der prall und jugend­lich wirkt. Über­schüs­si­ge Haut wird ent­fernt, und die Brust erhält eine straf­fe Kon­tur. Je nach Metho­de kön­nen Implan­ta­te ein­ge­setzt oder eine zusätz­li­che Sta­bi­li­sie­rung („inne­rer BH“ oder Mus­kel­span­ge) vor­ge­nom­men wer­den. Zum Abschluss wird die Wun­de ver­näht, Drai­na­gen gelegt und ein Kom­pres­si­ons-BH ange­legt. Danach erfolgt die ers­te Nach­kon­trol­le bereits am Fol­ge­tag. Bei Brust­straf­fun­gen wer­den oft Redon­drai­na­gen ein­ge­legt, um das Wund­was­ser aus der Wun­de zu beför­dern und für eine gute Nar­ben­bil­dung zu sorgen.

Wie lan­ge dau­ert der Eingriff?

Die Dau­er einer Brust­straf­fung liegt je nach Metho­de und Aus­gangs­si­tua­ti­on zwi­schen 2,5 und 4 Stun­den. Kom­ple­xe­re Ein­grif­fe, etwa mit gleich­zei­ti­ger Brust­ver­klei­ne­rung oder zusätz­li­cher Mus­kel­span­ge, kön­nen etwas län­ger dau­ern. Bei rein form­ge­ben­den Straf­fun­gen mit mode­ra­tem Auf­wand liegt die Zeit im unte­ren Bereich. Auch Implan­tat­ein­satz oder beson­de­re Tech­ni­ken wie der inne­re BH ver­län­gern die Ope­ra­ti­ons­dau­er. Trotz der Län­ge des Ein­griffs kann er in der Regel ambu­lant durch­ge­führt wer­den, wenn die Pati­en­tin sta­bil ist. Ins­ge­samt wird die Ope­ra­ti­ons­zeit im Bera­tungs­ge­spräch indi­vi­du­ell eingeschätzt.

Wird dabei Haut, Gewe­be oder Fett entfernt?

Bei einer Brust­straf­fung wird in ers­ter Linie über­schüs­si­ge Haut ent­fernt, um die Brust anzu­he­ben und zu straf­fen. Das Brust­ge­we­be selbst wird nicht unbe­dingt redu­ziert, son­dern neu posi­tio­niert und geformt. In man­chen Fäl­len wird aller­dings auch ein klei­ner Teil des Drü­sen­ge­we­bes ent­fernt, um die Form zu opti­mie­ren. Fett­ge­we­be spielt bei der Straf­fung kei­ne Haupt­rol­le, da es haupt­säch­lich um die Haut­span­nung und die Gewe­be­la­ge geht. Eine Ent­fer­nung von Fett erfolgt nur dann, wenn die Brust zugleich ver­klei­nert wer­den soll. Ziel ist es immer, ein har­mo­ni­sches, straf­fes Ergeb­nis mit mög­lichst natür­li­cher Form zu erzie­len. Somit steht nicht die Volu­men­re­duk­ti­on, son­dern die Umfor­mung im Vordergrund.

Wel­che Art von Anäs­the­sie wird verwendet?

Die Brust­straf­fung wird in der Regel unter Voll­nar­ko­se durch­ge­führt, um der Pati­en­tin größt­mög­li­che Sicher­heit und Schmerz­frei­heit zu garan­tie­ren. Die Voll­nar­ko­se ermög­licht es der Chir­ur­gin, prä­zi­se und in Ruhe zu arbei­ten, da der Ein­griff meh­re­re Stun­den dau­ern kann. In spe­zi­el­len Fäl­len, so zum Bei­spiel bei der Straf­fung um die Brust­war­ze, und bei klei­ne­ren Kor­rek­tu­ren kann ein Ein­griff in Lokal­an­äs­the­sie infra­ge kom­men. Beson­ders bei der Hall-Find­lay-Metho­de wird auch beschrie­ben, dass sie ambu­lant und mit weni­ger belas­ten­der Anäs­the­sie mög­lich ist. Den­noch wird die Ent­schei­dung indi­vi­du­ell auf die Pati­en­tin abge­stimmt. Vor jeder Ope­ra­ti­on erfolgt eine aus­führ­li­che Anäs­the­sie-Auf­klä­rung. So kann ein opti­ma­ler Ablauf sicher­ge­stellt werden.

Wie lan­ge blei­be ich nach dem Ein­griff in der Kli­nik oder kann der Ein­griff ambu­lant durch­ge­führt werden ?

Grund­sätz­lich kön­nen fast alle ästhe­ti­schen Brust­ein­grif­fe ambu­lant durch­ge­führt wer­den. Dies ver­mei­det Kon­takt mit Kran­ken­haus­kei­men und mini­miert das Risi­ko für sys­te­mi­sche Erkran­kun­gen wie Throm­bo­sen und Embo­lien und führt zu schnel­le­rer Mobi­li­sa­ti­on der Patient:innen. Bei kom­ple­xe­ren Ein­grif­fen oder auf Wunsch ist jedoch auch ein sta­tio­nä­rer Auf­ent­halt von einer Nacht mög­lich. Direkt nach der OP erfolgt eine Über­wa­chung, um Kreis­lauf und Wund­hei­lung zu kon­trol­lie­ren. Bereits am ers­ten post­ope­ra­ti­ven Tag fin­det eine Wie­der­vor­stel­lung statt, bei der Drai­na­gen über­prüft oder ent­fernt wer­den. Der Kom­pres­si­ons-BH wird unmit­tel­bar nach der OP ange­passt und für die Hei­lungs­pha­se getra­gen. So wird eine siche­re und kom­for­ta­ble Nach­be­treu­ung gewährleistet.

Wie wird das Ergeb­nis lang­fris­tig aussehen?

Das Ziel einer Brust­straf­fung ist ein dau­er­haft schö­nes und jugend­li­ches Brust­bild. Direkt nach der OP ist die Brust oft noch geschwol­len, das end­gül­ti­ge Ergeb­nis zeigt sich nach eini­gen Mona­ten. Nar­ben, die zunächst sicht­bar sind, ver­blas­sen im Lau­fe der Zeit deut­lich und wer­den unauf­fäl­lig. Mit dem beson­de­ren Nar­ben­kon­zept bei Docu­re wer­den die Nar­ben noch zar­ter. Durch moder­ne Tech­ni­ken wie die Hall-Find­lay-Metho­de, die spe­zi­el­le Fixie­rung des unte­ren Drü­sen­kör­pers nach Graf Biggs unter der Mus­kel­span­ge des gro­ßen Brust­mus­kels oder die Kom­bi­na­ti­on mit einem inne­ren BH bleibt die Brust län­ger straff. Den­noch kön­nen natür­li­che Fak­to­ren wie Alter, Gewichts­schwan­kun­gen, Gene­tik oder wei­te­re Schwan­ger­schaf­ten das Ergeb­nis beein­flus­sen. Vie­le Pati­en­tin­nen berich­ten von einer lang­an­hal­ten­den Zufrie­den­heit mit Form und Sym­me­trie. Ein sta­bi­ler Lebens­stil unter­stützt die Bestän­dig­keit des Resul­tats zusätzlich.

Wel­che Risi­ken und Kom­pli­ka­tio­nen gibt es?

Wie bei jeder Ope­ra­ti­on bestehen auch bei einer Brust­straf­fung all­ge­mei­ne Risi­ken wie Blut­ergüs­se, Schwel­lun­gen oder Infek­tio­nen. Nar­ben­bil­dung ist unver­meid­lich, wird aber meist nach eini­gen Wochen bis Mona­ten deut­lich hel­ler und unauf­fäl­li­ger. In sel­te­nen Fäl­len kann es zu Wund­hei­lungs­stö­run­gen oder einer ungüns­ti­gen Nar­ben­ent­wick­lung kom­men. Eine mög­li­che Ein­schrän­kung der Still­fä­hig­keit wird vor­ab bespro­chen, wobei moder­ne Metho­den in der Regel gute Ergeb­nis­se erhal­ten. Auch Sen­si­bi­li­täts­stö­run­gen im Brust­war­zen­be­reich sind mög­lich, bil­den sich jedoch meist zurück. Asym­me­trien oder ein erneu­tes Absin­ken der Brust kön­nen lang­fris­tig auf­tre­ten, ins­be­son­de­re bei schwa­chem Bin­de­ge­we­be. Eine sorg­fäl­ti­ge Nach­sor­ge redu­ziert die­se Risi­ken erheblich.

Wie funk­tio­niert die Brust­ver­grö­ße­rung mit Eigenfett?

Bei der Brust­ver­grö­ße­rung mit Eigen­fett wird kör­per­ei­ge­nes Fett­ge­we­be ent­nom­men, auf­be­rei­tet und anschlie­ßend in die Brust inji­ziert. Die­ser Vor­gang nennt sich Lipo­fil­ling und erfolgt über win­zi­ge Schnit­te, die von selbst ver­hei­len und kei­ne sicht­ba­ren Nar­ben hin­ter­las­sen. Das Fett wird übli­cher­wei­se aus Bauch, Ober­schen­keln oder Hüf­ten gewon­nen. Anschlie­ßend wird es gerei­nigt und in klei­nen Por­tio­nen fächer­för­mig an gut durch­blu­te­ten Area­len wie dem gro­ßen Brust­mus­kel oder dem Gefäß- und Ner­ven­ple­xus unter der Haut ver­teilt, um ein gleich­mä­ßi­ges Ergeb­nis zu erzie­len. Da es sich um kör­per­ei­ge­nes Mate­ri­al han­delt, besteht kei­ne Absto­ßungs­ge­fahr. Die Ver­grö­ße­rung ist jedoch nur in einem begrenz­ten Umfang mög­lich, in der Regel bis maxi­mal zu einer hal­ben bzw. gan­zen Körb­chen­grö­ße. Dadurch eig­net sich die Metho­de beson­ders für Pati­en­tin­nen, die eine natür­li­che und nar­ben­freie Alter­na­ti­ve zu Implan­ta­ten wünschen.

Woher wird Fett entnommen?

Das Fett für eine Brust­ver­grö­ße­rung mit Eigen­fett wird an Kör­per­stel­len gewon­nen, an denen ein Über­schuss vor­han­den ist. Häu­fig wer­den Bauch, Hüf­ten oder Ober­schen­kel als Spen­der­re­gio­nen gewählt. Dort wird das Fett mit fei­nen Kanü­len abge­saugt, ähn­lich wie bei einer sanf­ten Lipo­suk­ti­on. Die­ser Vor­gang wird so durch­ge­führt, dass die Ent­nah­me­stel­len mög­lichst ästhe­tisch blei­ben. Das gewon­ne­ne Fett wird anschlie­ßend auf­be­rei­tet, um nur die vita­len Zel­len für die Injek­ti­on zu nut­zen. Somit hat die Pati­en­tin nicht nur den Vor­teil einer Brust­ver­grö­ße­rung, son­dern auch eine sanf­te Kör­per­mo­del­lie­rung. Die Aus­wahl der Ent­nah­me­stel­le hängt immer von der indi­vi­du­el­len Ana­to­mie ab.

Reicht mein Kör­per­fett für die­se Metho­de aus?

Ob genü­gend Eigen­fett vor­han­den ist, hängt stark von der indi­vi­du­el­len Kon­sti­tu­ti­on ab. Pati­en­tin­nen mit schlan­ker Sta­tur haben oft nur begrenz­te Reser­ven, sodass nur ein klei­nes Volu­men über­tra­gen wer­den kann. Für ein opti­ma­les Ergeb­nis soll­te genü­gend Fett in min­des­tens einer Spen­der­re­gi­on vor­han­den sein. Bei sehr schlan­ken Frau­en kann die Metho­de daher nur ein­ge­schränkt ange­wen­det wer­den. In sol­chen Fäl­len wird manch­mal emp­foh­len, über Implan­ta­te nach­zu­den­ken, wenn ein deut­lich grö­ße­rer Volu­men­zu­wachs gewünscht ist. Bei nor­mal­ge­wich­ti­gen oder leicht über­ge­wich­ti­gen Pati­en­tin­nen reicht das vor­han­de­ne Fett in der Regel aus. Eine genaue Beur­tei­lung erfolgt immer im per­sön­li­chen Beratungsgespräch.

Wie viel Volu­men kann mit Eigen­fett auf­ge­baut werden?

Mit der Eigen­fett-Metho­de ist ein Auf­bau von etwa einer hal­ben bis maxi­mal einer Körb­chen­grö­ße rea­lis­tisch. Das bedeu­tet, dass grö­ße­re Volu­men­stei­ge­run­gen mit die­ser Tech­nik allein nicht mög­lich sind. Für Pati­en­tin­nen, die eine mode­ra­te Ver­grö­ße­rung wün­schen, ist dies jedoch oft völ­lig aus­rei­chend. Bei Bedarf kön­nen meh­re­re Sit­zun­gen geplant wer­den, um das Volu­men schritt­wei­se zu erhö­hen. Die Ergeb­nis­se wir­ken sehr natür­lich, da aus­schließ­lich kör­per­ei­ge­nes Gewe­be ver­wen­det wird. Zudem ver­bes­sert sich durch die gleich­mä­ßi­ge Ver­tei­lung auch die Form und Fes­tig­keit der Brust. So eig­net sich Lipo­fil­ling beson­ders für Pati­en­tin­nen, die ein dezen­tes und har­mo­ni­sches Ergeb­nis bevor­zu­gen. In einer Sit­zung kann man maxi­mal pro Brust 500ml trans­plan­tie­ren bei einer Fett­ver­lust­ra­te von 30%.

Wie vie­le Sit­zun­gen sind erforderlich?

In vie­len Fäl­len genügt eine Sit­zung, um die gewünsch­te mode­ra­te Ver­grö­ße­rung zu errei­chen. Wenn jedoch mehr Volu­men auf­ge­baut wer­den soll, kön­nen meh­re­re Sit­zun­gen not­wen­dig sein. Der Abstand zwi­schen den Behand­lun­gen soll­te eini­ge Mona­te betra­gen, damit das trans­plan­tier­te Fett sta­bil ein­hei­len kann. Jede Sit­zung dau­ert etwa so lan­ge wie eine nor­ma­le Brust­ver­grö­ße­rung, da Fet­t­ent­nah­me und Injek­ti­on kom­bi­niert wer­den. Pati­en­tin­nen, die sich ein sehr deut­li­ches Plus an Volu­men wün­schen, benö­ti­gen daher meist zwei Ein­grif­fe. Vor­teil­haft ist, dass das Ergeb­nis nach jeder Sit­zung har­mo­nisch wirkt und kei­ne abrup­ten Ver­än­de­run­gen ent­ste­hen. Dies macht die Metho­de beson­ders scho­nend und fle­xi­bel anpassbar.

Wie viel von dem trans­plan­tier­ten Fett bleibt lang­fris­tig erhalten?

Nicht das gesam­te trans­plan­tier­te Fett­ge­we­be über­lebt dau­er­haft im Kör­per. Ein Teil der inji­zier­ten Fett­zel­len wird vom Kör­per abge­baut, meist etwa 30–40 %. Der ver­blei­ben­de Anteil ver­wächst jedoch fest um das Brust­ge­we­be und bleibt lang­fris­tig erhal­ten. Des­halb wird bei der Ope­ra­ti­on bewusst etwas mehr Fett inji­ziert, um den Ver­lust aus­zu­glei­chen. Nach eini­gen Mona­ten zeigt sich das end­gül­ti­ge Ergeb­nis, das dau­er­haft sta­bil bleibt. Ein gesun­der Lebens­stil mit sta­bi­lem Gewicht unter­stützt die Halt­bar­keit zusätz­lich. So kann das Ergeb­nis vie­le Jah­re Freu­de berei­ten und wirkt dabei völ­lig natürlich.

Besteht das Risi­ko, dass das Fett ver­kalkt oder sich verhärtet?

Ja, es besteht ein gewis­ses Risi­ko, dass sich das trans­plan­tier­te Fett­ge­we­be nicht gleich­mä­ßig ein­heilt. In sel­te­nen Fäl­len kön­nen klei­ne Ver­kal­kun­gen oder Ver­här­tun­gen oder Ölzys­ten ent­ste­hen. Die­se füh­len sich meist wie klei­ne Knöt­chen an, sind jedoch in der Regel harm­los. Moder­ne Tech­ni­ken der Fett­auf­be­rei­tung und -injek­ti­on mini­mie­ren die­ses Risi­ko deut­lich. Soll­ten Ver­här­tun­gen auf­tre­ten, ver­schwin­den sie oft von selbst oder kön­nen spä­ter kor­ri­giert wer­den. Für die Pati­en­tin ist es wich­tig zu wis­sen, dass sol­che Ver­än­de­run­gen bei Kon­troll­un­ter­su­chun­gen von gut­ar­ti­gen Kno­ten unter­schie­den wer­den kön­nen. Ins­ge­samt gilt das Ver­fah­ren jedoch als sehr sicher und gut verträglich.

Kann das Fett ungleich­mä­ßig einheilen?

Es ist mög­lich, dass das ein­ge­brach­te Fett nicht in allen Berei­chen gleich­mä­ßig anwächst. Dies kann zu leich­ten Asym­me­trien oder unre­gel­mä­ßi­gen Kon­tu­ren füh­ren. Meist han­delt es sich jedoch nur um klei­ne Unter­schie­de, die von außen kaum auf­fal­len. Durch prä­zi­ses Arbei­ten in der geüb­ten Hand und die Injek­ti­on in fei­nen Schich­ten wird das Risi­ko mini­miert. Soll­te es den­noch zu sicht­ba­ren Unre­gel­mä­ßig­kei­ten kom­men, kann in einer wei­te­ren Sit­zung nach­kor­ri­giert wer­den. Das Ein­hei­lungs­ver­hal­ten hängt auch von der indi­vi­du­el­len Hei­lungs­fä­hig­keit des Kör­pers ab. Ins­ge­samt las­sen sich aber in den meis­ten Fäl­len sehr har­mo­ni­sche und natür­li­che Ergeb­nis­se erzielen.

Wel­che Kör­per­stel­len eig­nen sich am bes­ten zur Fettentnahme?

Die bes­ten Ent­nah­me­stel­len sind Kör­per­be­rei­che mit sta­bi­len Fett­de­pots, die sich gut absau­gen las­sen. Beson­ders geeig­net sind Bauch, Hüf­te, Ober­schen­kel und Gesäß. Dort kann das Fett scho­nend ent­nom­men wer­den, ohne die Kör­per­kon­tur zu beein­träch­ti­gen. Im Gegen­teil – oft emp­fin­den Pati­en­tin­nen die Kom­bi­na­ti­on aus Fett­ab­sau­gung und Brust­ver­grö­ße­rung als dop­pelt vor­teil­haft. Wich­tig ist, dass das Fett hoch­wer­tig und vital ist, damit es in der Brust anwach­sen kann. Die Wahl der Regi­on hängt von der indi­vi­du­el­len Ver­tei­lung des Kör­per­fetts ab. Der Ein­griff bie­tet somit auch einen posi­ti­ven Neben­ef­fekt der Körpermodellierung.

Was sind die Vor­tei­le von Lipo­fil­ling gegen­über Implantaten?

Lipo­fil­ling mit Eigen­fett bie­tet eine sehr natür­li­che Alter­na­ti­ve zu Implan­ta­ten. Da kör­per­ei­ge­nes Gewe­be ver­wen­det wird, besteht kei­ne Gefahr von Absto­ßungs­re­ak­tio­nen oder Fremd­kör­per­ge­füh­len. Zudem ent­ste­hen kei­ne auf­fäl­li­gen Nar­ben, da nur win­zi­ge Ein­stich­stel­len benö­tigt wer­den. Das Ergeb­nis wirkt beson­ders weich und har­mo­nisch, da es sich um ech­tes Gewe­be han­delt. Gleich­zei­tig pro­fi­tie­ren Pati­en­tin­nen von einer sanf­ten Kör­per­for­mung an der Ent­nah­me­stel­le. Lang­fris­tig bleibt das Eigen­fett sta­bil und altert mit dem Kör­per, sodass es sich orga­nisch anpasst. Für Frau­en, die eine dezen­te, natür­li­che Ver­grö­ße­rung wün­schen, ist Lipo­fil­ling daher eine sehr attrak­ti­ve Methode.

Wel­che Implan­tat­ar­ten (Sili­kon, Koch­salz) ste­hen zur Auswahl?

In der moder­nen Brust­chir­ur­gie wer­den vor allem Sili­kon­im­plan­ta­te ver­wen­det, da sie ein sehr natür­li­ches Tast­ge­fühl bie­ten. Sie bestehen aus einer sta­bi­len Sili­kon­hül­le, die mit kohä­si­ven Gel gefüllt ist, sodass sie auch bei einem Riss ihre Form behal­ten. Anti­quier­te Koch­salz­im­plan­ta­te sind eben­falls ver­füg­bar, spie­len in Deutsch­land aber kaum noch eine Rol­le. Sie füh­len sich oft weni­ger natür­lich an und kön­nen schnel­ler Fal­ten oder Wel­len zei­gen. Sili­kon­im­plan­ta­te hin­ge­gen sind lang­le­big und in vie­len Grö­ßen und For­men erhält­lich. Zudem haben sie eine deut­lich gerin­ge­re Rup­tur­ra­te als älte­re Model­le. Daher gel­ten sie als Stan­dard in der ästhe­ti­schen Brustchirurgie.

Wel­che Form und Grö­ße passt zu mir?

Die pas­sen­de Form und Grö­ße eines Implan­tats hängt von den indi­vi­du­el­len kör­per­li­chen Gege­ben­hei­ten und den Wün­schen der Pati­en­tin ab. Es gibt run­de Implan­ta­te, die ein vol­les Dekol­le­té beto­nen, und trop­fen­för­mi­ge (ana­to­mi­sche), die beson­ders natür­lich wir­ken. Die Grö­ße wird so gewählt, dass sie zur Brust­ba­sis und zur Kör­per­pro­por­ti­on passt. Im Bera­tungs­ge­spräch wird mit Pro­be­im­plan­ta­ten getes­tet, wel­ches Volu­men sich die Pati­en­tin tat­säch­lich wünscht. Wich­tig ist ein har­mo­ni­sches Ver­hält­nis zwi­schen Brust und Figur, um ein ästhe­ti­sches Gesamt­bild zu errei­chen. Die Ent­schei­dung fällt daher immer indi­vi­du­ell und in enger Abstim­mung mit der Chir­ur­gin. So kann ein opti­ma­les, per­so­na­li­sier­tes Ergeb­nis erzielt werden.

Wo wird das Implan­tat plat­ziert (über oder unter dem Muskel)?

Implan­ta­te kön­nen ent­we­der über oder unter dem Brust­mus­kel ein­ge­setzt wer­den. Die Plat­zie­rung über dem Mus­kel eig­net sich vor allem für Frau­en mit genü­gend eige­nem Brust­ge­we­be, da das Implan­tat so gut abge­deckt wird, hat aller­dings den Nach­teil, dass auch das Gewicht des Implan­tats im Alte­rungs­pro­zess auf dem laxer wer­den­den Brust­haut­man­tel las­tet. Unter dem Mus­kel ein­ge­setzt, ist das Ergeb­nis beson­ders natür­lich und das Risi­ko sicht­ba­rer Rän­der gerin­ger. Zudem kann die Posi­ti­on unter dem Mus­kel die Halt­bar­keit ver­bes­sern, da das Implan­tat sta­bi­ler liegt. Es gibt auch die soge­nann­te Dual-Pla­ne-Tech­nik, bei der das Implan­tat teils unter und teils über dem Mus­kel liegt. Die­se Metho­de kom­bi­niert die Vor­tei­le bei­der Vari­an­ten. Die Wahl hängt immer von der Ana­to­mie und dem gewünsch­ten Effekt ab.

Wie lan­ge hal­ten Brustimplantate?

Moder­ne Brust­im­plan­ta­te sind sehr lang­le­big und kön­nen oft Jahr­zehn­te im Kör­per ver­blei­ben. Sie sind so kon­zi­piert, dass sie nicht rou­ti­ne­mä­ßig nach einer bestimm­ten Zeit aus­ge­tauscht wer­den müs­sen. Den­noch kann es im Lau­fe der Jah­re zu Ver­än­de­run­gen kom­men, die eine Anpas­sung erfor­der­lich machen. Dazu gehö­ren bei­spiels­wei­se eine Kap­sel­fi­bro­se, ein Implan­tat­riss oder ästhe­ti­sche Wün­sche nach Ver­än­de­rung. Im Durch­schnitt behal­ten vie­le Pati­en­tin­nen ihre Implan­ta­te 15 bis 30 Jah­re oder län­ger. Regel­mä­ßi­ge ärzt­li­che Kon­trol­len wer­den emp­foh­len, um even­tu­el­le Ver­än­de­run­gen früh­zei­tig zu erken­nen. Ein pro­phy­lak­ti­scher Aus­tausch ist in der Regel nicht notwendig.

Kön­nen sich Implan­ta­te ver­schie­ben oder reißen?

Ja, theo­re­tisch kön­nen sich Implan­ta­te ver­schie­ben oder rei­ßen, auch wenn dies dank moder­ner Tech­nik sel­ten vor­kommt. Eine Ver­schie­bung tritt meist auf, wenn die Implantat­ta­sche zu groß oder das Gewe­be zu schwach ist. In sol­chen Fäl­len kann eine Nach­ope­ra­ti­on erfor­der­lich sein. Ein Riss ist sehr sel­ten und wird meist erst nach vie­len Jah­ren beob­ach­tet. Bei Sili­kon­im­plan­ta­ten bleibt das Gel in der Hül­le gebun­den, sodass kein aku­tes Risi­ko besteht. Koch­salz­im­plan­ta­te hin­ge­gen ver­lie­ren bei einem Riss ihr Volu­men rasch, was sofort auf­fällt. Ins­ge­samt sind die­se Kom­pli­ka­tio­nen sel­ten und bei hoch­wer­ti­gen Implan­ta­ten deut­lich reduziert.

Wel­che Her­stel­ler ver­wen­den Sie?

In Deutsch­land wer­den aus­schließ­lich geprüf­te und bei Docu­re FDA zer­ti­fi­zier­te Implanta­ther­stel­ler ver­wen­det. Dazu gehö­ren inter­na­tio­nal bekann­te Mar­ken wie Moti­va und Poly­tech, die für ihre hohe Sicher­heit und Qua­li­tät bekannt sind. Die­se Her­stel­ler bie­ten eine brei­te Aus­wahl an For­men, Grö­ßen und Ober­flä­chen an, sodass eine indi­vi­du­el­le Anpas­sung mög­lich ist. Die Wahl des Her­stel­lers wird im Bera­tungs­ge­spräch bespro­chen und auf die Bedürf­nis­se der Pati­en­tin abge­stimmt. Wich­tig ist, dass nur CE-zer­ti­fi­zier­te Implan­ta­te ein­ge­setzt wer­den. So wird höchs­te Sicher­heit und Lang­le­big­keit gewährleistet.

Wie füh­len sich Implan­ta­te im Ver­gleich zu natür­li­chem Gewe­be an?

Moder­ne Sili­kon­im­plan­ta­te füh­len sich sehr ähn­lich wie natür­li­ches Brust­ge­we­be an. Je nach der Kohä­si­vi­tät des Sili­kons ver­bes­sern sich die Implan­ta­te hin­sicht­lich ihrer Hap­tik. Das kohä­si­ve Gel ist weich und den­noch form­sta­bil, wodurch ein rea­lis­ti­sches Tast­ge­fühl ent­steht. Bei genü­gend eige­nem Gewe­be über dem Implan­tat ist der Unter­schied kaum spür­bar. Je schlan­ker die Pati­en­tin ist, des­to eher kön­nen Rän­der oder eine fes­te­re Kon­sis­tenz wahr­nehm­bar sein. Koch­salz­im­plan­ta­te wir­ken etwas weni­ger natür­lich und kön­nen schnel­ler Fal­ten bil­den. Ins­ge­samt berich­ten die meis­ten Pati­en­tin­nen von einem sehr natür­li­chen Emp­fin­den. Die Wahl der rich­ti­gen Grö­ße und Plat­zie­rung trägt ent­schei­dend dazu bei, dass das Ergeb­nis har­mo­nisch wirkt.

Gibt es ein erhöh­tes Krebs­ri­si­ko durch Implantate?

Grund­sätz­lich erhö­hen Brust­im­plan­ta­te nicht das Risi­ko für Brust­krebs. Stu­di­en haben gezeigt, dass Sili­kon­im­plan­ta­te kein Aus­lö­ser für Brust­krebs sind. Es gibt jedoch eine sehr sel­te­ne Erkran­kung namens BIA-ALCL (ana­plas­ti­sches groß­zel­li­ges Lym­phom), die in Ver­bin­dung mit bestimm­ten Implan­tat­ober­flä­chen auf­tre­ten kann. Die­ses Risi­ko ist äußerst gering und betrifft welt­weit nur weni­ge Fäl­le pro Jahr. Mit glat­ten oder moder­nen nano­struk­tu­rier­ten Ober­flä­chen wird das Risi­ko zusätz­lich mini­miert. Regel­mä­ßi­ge ärzt­li­che Kon­trol­len sind wich­tig, um even­tu­el­le Ver­än­de­run­gen früh zu erken­nen. Ins­ge­samt gel­ten Implan­ta­te als sicher und gut verträglich.

Muss ich die Implan­ta­te irgend­wann aus­tau­schen lassen?

Ein rou­ti­ne­mä­ßi­ger Aus­tausch nach einer fes­ten Zeit­span­ne ist heu­te nicht mehr not­wen­dig. Implan­ta­te kön­nen so lan­ge im Kör­per blei­ben, wie sie intakt sind und kei­ne Beschwer­den ver­ur­sa­chen. Ein Aus­tausch ist nur dann erfor­der­lich, wenn Kom­pli­ka­tio­nen wie Kap­sel­fi­bro­se, ein Riss oder eine Ver­schie­bung auf­tre­ten. Auch ästhe­ti­sche Grün­de kön­nen eine erneu­te Ope­ra­ti­on sinn­voll machen. Man­che Pati­en­tin­nen ent­schei­den sich nach vie­len Jah­ren frei­wil­lig für einen Wech­sel, etwa zu einer ande­ren Grö­ße. Regel­mä­ßi­ge Kon­trol­len hel­fen, den Zustand der Implan­ta­te zu über­wa­chen. So wird der Aus­tausch nur bei Bedarf durchgeführt.

Wie ver­hal­ten sich Implan­ta­te bei Sport, Schwan­ger­schaft oder Stillen?

Brust­im­plan­ta­te sind in der Regel sehr belast­bar und stö­ren weder beim Sport noch bei kör­per­li­cher Akti­vi­tät. Nach der Hei­lungs­pha­se (je nach Implan­tat­grö­ße und Lodge meis­tens 6 Wochen) kön­nen Pati­en­tin­nen ihre gewohn­ten Bewe­gun­gen wie­der auf­neh­men. Wäh­rend einer Schwan­ger­schaft ver­än­dern sich die Brüs­te hor­mon­be­dingt, Implan­ta­te selbst sind davon nicht betrof­fen. Auch Stil­len ist in vie­len Fäl­len wei­ter­hin mög­lich, beson­ders wenn die Milch­gän­ge bei der Ope­ra­ti­on geschont wur­den. Implan­ta­te beein­flus­sen die Milch­pro­duk­ti­on nicht direkt. Sport­ar­ten mit star­ker Brust­mus­kel­be­las­tung kön­nen sich bei Plat­zie­rung unter dem Mus­kel etwas anders anfüh­len, beein­träch­ti­gen das Implan­tat aber nicht. Ins­ge­samt sind Implan­ta­te all­tags­taug­lich und anpassungsfähig.

Wel­che Risi­ken gibt es bei Lipo­fil­ling vs. Implantaten?

Bei­de Metho­den haben unter­schied­li­che Risi­ko­pro­fi­le. Beim Lipo­fil­ling besteht das Haupt­ri­si­ko dar­in, dass nicht alles trans­plan­tier­tes Fett anwächst, sodass Kor­rek­tu­ren nötig sein kön­nen. Es kann zu Ver­kal­kun­gen oder klei­nen Ver­här­tun­gen kom­men, die jedoch meist harm­los sind. Implan­ta­te ber­gen dage­gen Risi­ken wie Kap­sel­fi­bro­se, Rup­tur oder Ver­schie­bung. Zudem han­delt es sich um Fremd­ma­te­ri­al, wäh­rend Lipo­fil­ling kör­per­ei­gen ist. Dafür kann mit Implan­ta­ten ein deut­lich grö­ße­res Volu­men erreicht wer­den, was mit Eigen­fett nur begrenzt mög­lich ist. Bei­de Ver­fah­ren gel­ten ins­ge­samt als sicher, unter­schei­den sich aber in Auf­wand und mög­li­cher Nachbehandlung.

Was pas­siert, wenn Kom­pli­ka­tio­nen auftreten?

Tre­ten Kom­pli­ka­tio­nen auf, wer­den sie indi­vi­du­ell und abhän­gig vom Pro­blem behan­delt. Bei Infek­tio­nen oder Wund­hei­lungs­stö­run­gen erfolgt eine geziel­te The­ra­pie mit Medi­ka­men­ten oder klei­ne­ren Ein­grif­fen. Bei einer Kap­sel­fi­bro­se oder Implan­tat­ver­schie­bung kann ein ope­ra­ti­ver Aus­tausch not­wen­dig sein. Beim Lipo­fil­ling kön­nen Unre­gel­mä­ßig­kei­ten durch eine wei­te­re Sit­zung kor­ri­giert wer­den. Wich­tig ist eine eng­ma­schi­ge Nach­sor­ge, um Pro­ble­me früh­zei­tig zu erken­nen. Pati­en­tin­nen wer­den aus­führ­lich auf­ge­klärt, sodass sie Ver­än­de­run­gen recht­zei­tig mel­den kön­nen. So las­sen sich Kom­pli­ka­tio­nen meist gut und sicher beheben.

Kann es zu Gefühls­stö­run­gen in der Brust kommen?

Nach einer Brust­ope­ra­ti­on sind vor­über­ge­hen­de Sen­si­bi­li­täts­stö­run­gen im Brust- oder Brust­war­zen­be­reich häu­fig. Die­se ent­ste­hen durch die not­wen­di­ge Gewe­be­ma­ni­pu­la­ti­on und Ner­ven­rei­zung. In den meis­ten Fäl­len nor­ma­li­siert sich das Gefühl inner­halb von Wochen bis Mona­ten. Bei man­chen Pati­en­tin­nen blei­ben leich­te Ver­än­de­run­gen dau­er­haft bestehen, sind jedoch sel­ten stö­rend. Beson­ders bei sehr gro­ßen Implan­ta­ten oder aus­ge­dehn­ten Brust­ver­klei­ne­run­gen und Straf­fun­gen kann das Risi­ko etwas erhöht sein. Moder­ne Ope­ra­ti­ons­tech­ni­ken zie­len dar­auf ab, die Ner­ven best­mög­lich zu scho­nen. Ins­ge­samt sind blei­ben­de Taub­heits­ge­füh­le eher selten.

Wie wird eine Kap­sel­fi­bro­se behandelt?

Die Kap­sel­fi­bro­se ist eine ver­här­te­te und ver­dick­te Bin­de­ge­webs­kap­sel, die sich um das Implan­tat bil­det. Leich­te For­men wer­den oft zunächst beob­ach­tet und gege­be­nen­falls mit Medi­ka­men­ten beglei­tet. Bei stär­ke­ren Beschwer­den, Ver­här­tung oder sicht­ba­rer Ver­for­mung ist meist eine Ope­ra­ti­on not­wen­dig. Dabei wird die Kap­sel teil­wei­se oder voll­stän­dig ent­fernt (Kap­sulek­to­mie), unter dem Mikro­skop in unse­rem patho­lo­gi­schen Insti­tut unter­sucht und das Implan­tat gewech­selt. Moder­ne Implan­ta­te und scho­nen­de OP-Tech­ni­ken redu­zie­ren das Risi­ko einer Kap­sel­fi­bro­se deut­lich. Wich­tig ist die regel­mä­ßi­ge Nach­kon­trol­le, um frü­he Anzei­chen recht­zei­tig zu erken­nen. Mit einer geziel­ten Behand­lung lässt sich das Pro­blem in der Regel gut beheben.

Besteht bei Lipo­fil­ling das Risi­ko einer Fettembolie?

Ja, wie bei jedem Ein­griff mit Fett­in­jek­ti­on besteht ein theo­re­ti­sches Risi­ko einer Fett­embo­lie. Die­se ent­steht, wenn Fett­zel­len ver­se­hent­lich in Blut­ge­fä­ße gelan­gen und die Durch­blu­tung blo­ckie­ren. Das Risi­ko ist jedoch extrem gering, da moder­ne Tech­ni­ken die Injek­ti­on in tie­fen Gefä­ßen ver­mei­den. Die Chir­ur­gin plat­ziert das Fett stets in fei­nen Schich­ten und ober­halb der Mus­ku­la­tur, wodurch die Sicher­heit stark erhöht wird. Fett-Embo­lien tre­ten in der Brust­chir­ur­gie äußerst sel­ten auf. Wich­tig ist die Wahl eines erfah­re­nen Ope­ra­teurs, der mit scho­nen­den Metho­den arbei­tet. Ins­ge­samt gilt Lipo­fil­ling bei kor­rek­ter Durch­füh­rung als sehr siche­re Methode.

Kön­nen Asym­me­trien auftreten?

Nach einer Brust­ope­ra­ti­on kön­nen leich­te Asym­me­trien auf­tre­ten, da kei­ne Brust von Natur aus völ­lig iden­tisch ist. Beson­ders beim Lipo­fil­ling hängt das Ergeb­nis davon ab, wie gleich­mä­ßig das trans­plan­tier­te Fett anwächst. Klei­ne Unter­schie­de in Form oder Volu­men sind mög­lich, aber meist unauf­fäl­lig. Durch prä­zi­ses Arbei­ten und sorg­fäl­ti­ge Pla­nung wird das Risi­ko mini­miert. In man­chen Fäl­len kann eine zwei­te Sit­zung zur Kor­rek­tur bzw. Erhö­hung des quan­ti­ta­ti­ven Out­co­mes sinn­voll sein. Auch nach Implan­ta­t­ope­ra­tio­nen kön­nen Asym­me­trien vor­kom­men, etwa durch unter­schied­li­che Gewe­be­span­nung. In soge­nann­ten Hybrid­aug­men­ta­tio­nen kön­nen die­se Asym­me­trien mit Eigen­fett opti­miert wer­den. Ins­ge­samt sind grö­ße­re Unter­schie­de sel­ten und gut behandelbar.

Was pas­siert, wenn ich mit dem Ergeb­nis unzu­frie­den bin?

Soll­te das ästhe­ti­sche Ergeb­nis nicht den Erwar­tun­gen ent­spre­chen, gibt es ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten der Kor­rek­tur. Nach einer Brust­straf­fung oder Implan­ta­t­ope­ra­ti­on kön­nen Nach­bes­se­run­gen durch klei­ne Ein­grif­fe erfol­gen. Beim Lipo­fil­ling ist es mög­lich, eine wei­te­re Sit­zung zur Volu­men­er­hö­hung oder Form­an­pas­sung durch­zu­füh­ren. Wich­tig ist, zunächst die voll­stän­di­ge Hei­lung abzu­war­ten, da das End­ergeb­nis oft erst nach eini­gen Mona­ten sicht­bar wird. In einem Nach­ge­spräch wird die Situa­ti­on genau ana­ly­siert und indi­vi­du­el­le Lösun­gen bespro­chen. Die meis­ten Unzu­frie­den­hei­ten las­sen sich so behe­ben. Eine offe­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen Pati­en­tin und Ärz­tin ist ent­schei­dend für ein zufrie­den­stel­len­des Ergebnis.

Wel­che Maß­nah­men ergrei­fen Sie zur Komplikationsvermeidung?

Zur Ver­mei­dung von Kom­pli­ka­tio­nen wird jeder Ein­griff sorg­fäl­tig vor­be­rei­tet und nach höchs­ten medi­zi­ni­schen Stan­dards durch­ge­führt. Dazu gehö­ren eine gründ­li­che Ana­mne­se, genaue OP-Pla­nung mit Aus­wahl der pas­sen­den Implan­ta­te und ste­ri­le Arbeits­wei­se. Moder­ne Ope­ra­ti­ons­tech­ni­ken redu­zie­ren das Risi­ko von Infek­tio­nen, Blu­tun­gen oder Nar­ben­pro­ble­men erheb­lich. Wäh­rend der OP wer­den scho­nen­de Instru­men­te ver­wen­det, um das Gewe­be best­mög­lich zu erhal­ten. Auch die Wahl hoch­wer­ti­ger Implan­ta­te oder die sorg­fäl­ti­ge Auf­be­rei­tung des Eigen­fetts tra­gen zur Sicher­heit bei. Nach der Ope­ra­ti­on wird eine eng­ma­schi­ge Nach­sor­ge durch­ge­führt, um Hei­lungs­stö­run­gen früh­zei­tig zu erken­nen. Pati­en­tin­nen erhal­ten zudem kla­re Ver­hal­tens­hin­wei­se, die das Risi­ko wei­ter minimieren.

Was ist, wenn ich in Zukunft stil­len möchte?

Vie­le Brust­ope­ra­tio­nen ermög­li­chen es, auch nach dem Ein­griff noch zu stil­len. Bei der Brust­straf­fung nach moder­nen Metho­den, wie der Hall-Find­lay-Tech­nik, wer­den die Milch­gän­ge meist geschont. Auch Implan­ta­te beein­flus­sen die Still­fä­hig­keit in der Regel nicht, da sie hin­ter dem Brust­ge­we­be oder Mus­kel lie­gen. Beim Lipo­fil­ling wird eben­falls nur Fett ein­ge­bracht, ohne die Drü­sen­struk­tur zu ver­let­zen. Den­noch kann eine Ope­ra­ti­on immer zu leich­ten Ein­schrän­kun­gen füh­ren, die im Vor­feld bespro­chen wer­den. Wich­tig ist eine indi­vi­du­el­le Abklä­rung, beson­ders bei Pati­en­tin­nen mit Kin­der­wunsch. Grund­sätz­lich bleibt die Still­fä­hig­keit jedoch häu­fig erhalten.

Wie lan­ge dau­ert die Heilung?

Die ers­te Hei­lungs­pha­se nach einer Brust­ope­ra­ti­on dau­ert in der Regel zwei bis drei Wochen. In die­ser Zeit klin­gen Schwel­lun­gen und Blut­ergüs­se lang­sam ab. Nach sechs bis acht Wochen ist die Brust meist weit­ge­hend sta­bil, und die Pati­en­tin kann zu vie­len Akti­vi­tä­ten zurück­keh­ren. Das end­gül­ti­ge Ergeb­nis, ein­schließ­lich der Nar­ben­rei­fung, zeigt sich jedoch erst nach meh­re­ren Mona­ten. In man­chen Fäl­len dau­ert es bis zu einem Jahr, bis die Brust ihre end­gül­ti­ge Form gefun­den hat. Hei­lungs­dau­er und Ver­lauf hän­gen auch von der Metho­de und der indi­vi­du­el­len Kon­sti­tu­ti­on ab. Scho­nen­de Ope­ra­ti­ons­tech­ni­ken beschleu­ni­gen den Pro­zess zusätzlich.

Wann kann ich wie­der Sport machen?

Leich­te kör­per­li­che Akti­vi­tä­ten wie Spa­zie­ren­ge­hen sind schon weni­ge Tage nach der OP erlaubt. Sport­li­che Belas­tun­gen, ins­be­son­de­re mit Bean­spru­chung der Brust- oder Arm­mus­ku­la­tur, soll­ten jedoch min­des­tens sechs Wochen ver­mie­den wer­den. Nach die­ser Zeit kann schritt­wei­se mit mode­ra­tem Trai­ning begon­nen wer­den. Schwe­res Heben oder Kon­takt­sport­ar­ten sind frü­hes­tens nach zwei bis drei Mona­ten emp­feh­lens­wert. Beim Lipo­fil­ling oder klei­ne­ren Ein­grif­fen ist die Pau­se oft etwas kür­zer. Die indi­vi­du­el­le Frei­ga­be erfolgt bei den Nach­sor­ge­ter­mi­nen durch die Ärz­tin. Geduld ist wich­tig, da eine zu frü­he Belas­tung das Ergeb­nis gefähr­den kann.

Wann bin ich gesellschaftsfähig?

Die meis­ten Pati­en­tin­nen sind bereits nach weni­gen Tagen wie­der gesell­schafts­fä­hig. Klei­ne Schwel­lun­gen oder Blut­ergüs­se kön­nen zwar sicht­bar sein, las­sen sich jedoch meist gut kaschie­ren. Nach einer Woche füh­len sich die meis­ten wie­der fit genug für All­tags­ter­mi­ne. Arbeits­un­fä­hig­keit besteht in der Regel für ein bis zwei Wochen, abhän­gig von der beruf­li­chen Belas­tung. Nach drei Wochen sind Ein­schrän­kun­gen meist mini­mal. Wich­tig ist, sich anfangs kör­per­lich zu scho­nen, auch wenn man sich schon leis­tungs­fä­hig fühlt. So wird eine siche­re Hei­lung unterstützt.

Wel­che Nach­sor­ge­un­ter­su­chun­gen sind notwendig?

Bereits am ers­ten post­ope­ra­ti­ven Tag fin­det eine Kon­trol­le statt, bei der ggf. ein­ge­leg­te Drai­na­gen ent­fernt und die Wund­hei­lung über­prüft wird. Wei­te­re Nach­sor­ge­ter­mi­ne fol­gen in den nächs­ten Wochen, um den Hei­lungs­ver­lauf zu beglei­ten. Dabei wer­den Fäden ent­fernt, Nar­ben kon­trol­liert und der Sitz des Kom­pres­si­ons-BHs über­prüft. Auch län­ger­fris­ti­ge Kon­trol­len nach eini­gen Mona­ten sind wich­tig, um das end­gül­ti­ge Ergeb­nis zu bewer­ten. Bei Implan­ta­ten wer­den regel­mä­ßi­ge Ultra­schall- oder MRT-Unter­su­chun­gen ein­mal jähr­lich emp­foh­len, um die Inte­gri­tät zu prü­fen. Die Nach­sor­ge ist ent­schei­dend für die Sicher­heit und das lang­fris­tig schö­ne Ergebnis.

Muss ich spe­zi­el­le Kom­pres­si­ons­wä­sche tragen?

Ja, nach einer Brust­ope­ra­ti­on ist das Tra­gen spe­zi­el­ler Kom­pres­si­ons­wä­sche oder eines Stütz-BHs not­wen­dig. Die­ser fixiert die Brust in der gewünsch­ten Posi­ti­on und unter­stützt die Hei­lung. Außer­dem redu­ziert er Schwel­lun­gen und beugt Kom­pli­ka­tio­nen wie Flüs­sig­keits­an­samm­lun­gen vor. Der BH soll­te Tag und Nacht über meh­re­re Wochen getra­gen wer­den, meist vier bis sechs Wochen lang. Er ersetzt in die­ser Zeit den nor­ma­len BH. Die Pass­form wird indi­vi­du­ell ange­passt und regel­mä­ßig kon­trol­liert. So wird ein opti­ma­les Ergeb­nis gesichert.

Was soll­te ich nach dem Ein­griff vermeiden?

In den ers­ten Wochen nach der Ope­ra­ti­on soll­ten kör­per­li­che Anstren­gun­gen, schwe­res Heben und Sport ver­mie­den wer­den. Auch Druck auf die Brust, etwa durch enge Klei­dung oder Schla­fen auf dem Bauch, ist zu ver­mei­den. Son­nen­ba­den und Sola­ri­um sind wegen des Risi­kos dunk­ler Nar­ben nicht erlaubt. Niko­tin und Alko­hol soll­ten redu­ziert oder ganz gemie­den wer­den, da sie die Hei­lung ver­schlech­tern. Schwim­men, Sau­na und hei­ße Bäder sind erst nach voll­stän­di­gem Wund­schluss nach 6 Wochen wie­der erlaubt. Pati­en­tin­nen soll­ten zudem die ver­ord­ne­ten Medi­ka­men­te und Pfle­ge­hin­wei­se genau befol­gen. So wird das Risi­ko von Kom­pli­ka­tio­nen deut­lich gesenkt.

Wie sehen die Nar­ben aus, und wie lan­ge blei­ben sie sichtbar?

Die Nar­ben hän­gen von der gewähl­ten Metho­de ab. Meist bleibt ein fei­ner Schnitt um die Brust­war­ze und ein klei­ner ver­ti­ka­ler Strich bestehen, manch­mal ergänzt durch eine Naht in der Unter­brust­fal­te. Anfangs sind die Nar­ben röt­lich und auf­fäl­li­ger, ver­blas­sen aber inner­halb von Wochen bis Mona­ten deut­lich. Nach einem Jahr sind sie oft nur noch als dün­ne, hel­le Lini­en sicht­bar. Bei Lipo­fil­ling blei­ben nur win­zi­ge Ein­stich­stel­len zurück, die von selbst ver­hei­len. Bei Docu­re haben wir ein spe­zi­el­les Nar­ben-/ Nach­sor­ge­kon­zept, unter­stützt von Laser-, Stamm­zell (PRP) und Exo­so­men­the­ra­pie. Eine sorg­fäl­ti­ge Nar­ben­pfle­ge mit Cremes oder Sili­kon­pflas­tern unter­stützt den Hei­lungs­pro­zess. Ins­ge­samt sind die Nar­ben lang­fris­tig meist unauffällig.

Was kann ich tun, um die Hei­lung zu unterstützen?

Eine gesun­de Lebens­wei­se trägt ent­schei­dend zur Hei­lung bei. Dazu gehö­ren eine aus­ge­wo­ge­ne Ernäh­rung, aus­rei­chen­de Flüs­sig­keits­zu­fuhr und Ver­zicht auf Niko­tin. Das Tra­gen des Kom­pres­si­ons-BHs ist eben­falls sehr wich­tig. Außer­dem soll­ten die Wun­den sau­ber gehal­ten und direk­te Son­nen­ein­strah­lung ver­mie­den wer­den. Die Nar­ben­pfle­ge mit spe­zi­el­len Cremes oder Sili­kon­auf­la­gen nach Abschluss der frü­hen Nar­ben­hei­lung för­dert die Rege­ne­ra­ti­on. Leich­te Bewe­gung wie Spa­zie­ren­ge­hen unter­stützt die Durch­blu­tung, ohne das Gewe­be zu belas­ten. Die Beach­tung aller ärzt­li­chen Anwei­sun­gen ist die bes­te Maß­nah­me für eine schnel­le Heilung.

Wann sehe ich das end­gül­ti­ge Ergebnis?

Das end­gül­ti­ge Ergeb­nis einer Brust­ope­ra­ti­on zeigt sich erst nach meh­re­ren Mona­ten. Anfangs sind Schwel­lun­gen und leich­te Ver­här­tun­gen nor­mal. Nach sechs bis acht Wochen ist bereits ein gutes Zwi­schen­er­geb­nis sicht­bar. Die Brust wirkt dann meist schon natür­lich und har­mo­nisch. Bis zur voll­stän­di­gen Nar­ben­rei­fung und zur end­gül­ti­gen Form kön­nen jedoch sechs bis zwölf Mona­te ver­ge­hen. Beson­ders beim Lipo­fil­ling muss abge­war­tet wer­den, wie viel des trans­plan­tier­ten Fetts dau­er­haft anwächst. Geduld lohnt sich, da sich die Brust ste­tig wei­ter verfeinert.

Was kos­tet der Ein­griff, und was ist im Preis inbegriffen?

Die Kos­ten einer Brust­straf­fung oder -ver­grö­ße­rung begin­nen bei Docu­re Ber­lin ab etwa 7.200–7.500 Euro. Der Preis hängt von der gewähl­ten Metho­de, dem Auf­wand und even­tu­el­len Zusatz­ver­fah­ren ab. Im Preis ent­hal­ten sind in der Regel die Bera­tung, die Ope­ra­ti­on, die Anäs­the­sie und die Nach­sor­ge. Auch spe­zi­el­le Kom­pres­si­ons­wä­sche und Kon­troll­ter­mi­ne sind meist inbe­grif­fen. Zusätz­li­che Kos­ten kön­nen bei auf­wen­di­gen Tech­ni­ken wie einer Mus­kel­span­ge oder einem Implan­tat­wech­sel ent­ste­hen. Eine Kos­ten­über­nah­me durch die Kran­ken­kas­se ist in der Regel nicht mög­lich. Die genau­en Kos­ten wer­den im Bera­tungs­ge­spräch trans­pa­rent erläutert.