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Kap­sel­fi­bro­se: Eine gute OP-Tech­­nik ist essentiel

Was ist Kapselfibrose und wie vorbeugen?

Da der Kör­per das Brust­im­plan­tat als Fremd­kör­per erkennt, möch­te er es „abkap­seln“. Die­ser Vor­gang ist eine ganz nor­ma­le Immun­re­ak­ti­on des Orga­nis­mus, der um das Implan­tat her­um eine dün­ne Bin­de­ge­webs­schicht (Kap­sel) bil­det. Das Pro­blem beginnt, wenn sich die Kap­sel ver­dickt und ver­här­tet und dabei auch das Implan­tat ver­formt und Schmer­zen verursacht.

Sym­pto­me einer Kas­pel­fi­bro­se sind Span­nungs­ge­fühl und Zie­hen in der Brust, wenn sich das Implan­tat ver­här­tet. Das ist auch zu ertas­ten. Im spä­te­ren Sta­di­um auch Ver­for­mun­gen und Fal­ten­bil­dung an der Brust, die von Schmer­zen beglei­tet werden.

Wie vor­beu­gen? Das wich­tigs­te Mit­tel um vor­zu­beu­gen, ist eine gute OP-Tech­nik. Das Implan­tat soll­te mög­lichst vor­sich­tig und vor allem ste­ril in den Kör­per ein­ge­bracht wer­den. Auch die Wahl des Implan­tats ist von Bedeu­tung: Implan­ta­te mit rau­er, tex­tu­rier­ter Ober­flä­che nei­gen eher zur Bil­dung einer Kap­sel­fi­bro­se, als Implan­ta­te mit sei­den­tex­tu­rier­ter Oberfläche.

Neben der Wahl des rich­ti­gen Chir­ur­gen kön­nen Patient:innen auch aktiv – oder bes­ser gesagt pas­siv – dazu bei­tra­gen, dass die Implan­ta­te pro­blem­los, ihren Platz in Kör­per ein­neh­men und vom Orga­nis­mus gut ange­nom­men wer­den. Nach der OP soll­ten sie sich scho­nen und dem Kör­per Ruhe ohne kör­per­li­che Akti­vi­tä­ten gön­nen sowie unse­ren Instruk­tio­nen folgen.