Nicht mehr machen – sondern das Richtige. Frau Dr. Annett Kleinschmidt über den wirksamsten Trend in der modernen Ästhetik: Hautregeneration von Innen.
Der Wunsch vieler Patientinnen und Patienten ist derselbe: frischer und erholter aussehen, ohne dabei verändert zu wirken. Gewandelt hat sich vor allem das Verständnis davon, wie dieses Ziel erreicht werden kann.
In der modernen ästhetischen Medizin rückt zunehmend die Qualität der Haut selbst in den Mittelpunkt. Statt ausschließlich einzelne sichtbare Zeichen der Hautalterung zu behandeln, geht es darum, die natürlichen Regenerationsprozesse der Haut gezielt zu unterstützen.
Genau hier setzt eine Behandlungsmethode an, die Frau Dr. Annett Kleinschmidt zu ihren persönlichen Favoriten zählt: Exosomen.
Was Exosomen sind – und was sie nicht sind
Exosomen sind sehr kleine extrazelluläre Vesikel. Vereinfacht gesagt handelt es sich um biologische Botenpartikel, die unterschiedliche Bestandteile transportieren und an der Kommunikation zwischen Zellen beteiligt sind.
In der ästhetischen Medizin werden exosomenbasierte Präparate unter anderem ergänzend nach apparativen Behandlungen eingesetzt – beispielsweise nach einer Lasertherapie oder innerhalb individuell abgestimmter Behandlungskonzepte für beanspruchte Haut und Narben.
Exosomen sind daher nicht mit einer klassischen Hautpflege für zu Hause gleichzusetzen. Im Rahmen einer professionellen Behandlung sollen sie der Haut einen gezielten regenerativen Impuls geben und ihre natürlichen Erneuerungsprozesse begleiten.
Das Ziel ist kein kurzfristiger, rein oberflächlicher Effekt. Im Vordergrund steht eine schrittweise Verbesserung der Hautqualität – für ein frischeres, ebenmäßigeres und insgesamt gesund wirkendes Hautbild.
Drei Dinge, die über Exosomen wichtig sind
1. Wann sie eingesetzt werden
Exosomen können insbesondere dann Teil eines Behandlungskonzeptes sein, wenn die Haut nach einer intensiveren ästhetischen Behandlung zusätzliche Unterstützung benötigt.
Nach einer Laserbehandlung beispielsweise laufen in der Haut gezielte Erneuerungs- und Reparaturprozesse ab. Exosomen werden hier ergänzend eingesetzt, um diese Prozesse zu begleiten. Auch bei Narben, unregelmäßiger Hautstruktur oder stark beanspruchter Haut kann eine entsprechende Behandlung ärztlich geprüft werden.
Welche Anwendung sinnvoll ist, hängt immer vom individuellen Hautzustand, der vorausgegangenen Behandlung und dem gewünschten Ergebnis ab.
2. Wie sie wirken
Exosomen beziehungsweise extrazelluläre Vesikel transportieren biologisch aktive Bestandteile und sind an der Kommunikation zwischen Zellen beteiligt. Dadurch können sie Prozesse beeinflussen, die für die Regeneration und das Gleichgewicht des Gewebes relevant sind.
In der ästhetischen Medizin besteht das Ziel darin, die körpereigenen Erneuerungsmechanismen der Haut zu unterstützen – anstatt die Haut lediglich oberflächlich zu behandeln.
3. Worauf es bei der Zusammensetzung ankommt
Das ist der Punkt, den Dr. Kleinschmidt besonders betont: In der Praxis Docure werden ausschließlich pflanzliche Exosomen verwendet. Das bedeutet: ohne tierische oder humane DNA, ohne immunaktive Bestandteile. Die Verträglichkeit ist dadurch deutlich höher – und das Sicherheitsprofil klar definiert.
Nicht jedes Exosomen-Präparat ist gleich. Die Herkunft und Zusammensetzung entscheiden darüber, wie sicher und wie wirksam eine Behandlung tatsächlich ist.
Hautqualität statt Veränderung
Für Frau Dr. Kleinschmidt steht bei ästhetischen Behandlungen nicht die sichtbare Veränderung eines Gesichts im Vordergrund. Entscheidend ist vielmehr, die individuelle Ausstrahlung zu erhalten und die Haut dabei zu unterstützen, frischer, ruhiger und gesünder zu wirken.
„Es geht nicht darum, immer mehr zu machen. Es geht darum, das Richtige für die jeweilige Haut zu tun.“
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